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Cala d'Or: Gute Stimmung und noch viel Meer

Zuerst war die Goldbucht eine Goldgrube, denn der britische Adel und Geldadel kaufte sich hier stattliche Villen, um von dort in unberührter Natur ihre noblen Zweimast-Segelschiffe im nahen Hafen stets im Blick zu haben. In den sechziger Jahren beschlossen viele Künstler und finanzkräftige Aussteiger, sich dort niederzulassen. Dann kamen einige zwielichtige Halbwelt-Gestalten aus Frankfurt und Hamburg, denen aber schon bald die Ruhe und Beschaulichkeit auf die Nerven ging, so dass sie sich einen anderen Ort zum Verprassen ihrer unverdienten Geldzuwendungen aussuchten.
Cala d'Or wandelte sich. Das Noble wich dem Praktischen. Es entstanden eine Reihe von Hotels und günstigen, familienfreundlichen Anlagen. Der blumengeschmückte, von knorrigen Kiefern gesäumte Ortskern bietet dem Urlauber ein reichhaltiges Angebot: In seinem gepflegten, ansprechenden Flanierviertel gibt es Gassen und hübsche Häuser, lauschige Innenhöfe und lebhafte Terrassencafés, gemütliche Gartenrestaurants und elegante Boutiquen. Von dort ist es übrigens auch nicht weit bis zur alten Villensiedlung und dem Yachthafen. Ein Spaziergang dorthin führt den Betrachter an die Ursprünge des Urlaubsortes zurück.
         
Insgesamt gibt es zwar fünf Strände, und die sind zudem recht fein, aber leider auch reichlich klein. Um den vielen Touristen in der Cala Serena, Cala Ferrera, Cala Esmeralda, Cala Gran und Cala d'Or im Hochsommer dennoch zu ausgiebigen Badefreuden zu verhelfen, gibt es Sonderbusse und einen Minizug zur benachbarten Cala Mondragò, eine der schönsten Buchten der Insel. Besonders lohnend ist ein Spaziergang durch das daran anschließende große Landschaftsschutzgebiet mit seinen Lagunen, Pinienwäldern, Wacholderhainen und einer großartigen Vielfalt der Tierwelt.
Nicht weit entfernt vom Ort liegt die Cala sa Nau, eine schmale, naturbelassene Strandbucht inmitten eines Kiefernwaldes, die nur von wenigen Urlaubern besucht wird. Durch die zahlreichen Grundwasserquellen ist das Schwimmen im türkisklaren Element auch im Hochsommer dort angenehm erfrischend. Für Taucher sind die zerklüfteten Muschelkalk-Klippen und diverse Unterwasserhöhlen sicherlich besonders interessant. Auch die Cala Egos liegt ganz in der Nähe des beliebten Ferienortes. Weitere Sportmöglichkeiten sind unter anderem Windsurfen, Reiten, Squash und Tennis. Außerdem befindet sich der wunderschöne Golfplatz Vall d'Or ganz in der Nähe.
Der lebhafte Ort mit seinen charakteristischen weißen Häusern, der sich um fünf tief in die Steilküste einschneidende, Fjord-ähnliche Buchten zieht, fasziniert durch seine angenehm entspannte, internationale Atmosphäre. Daraus erwächst eine freundliche Mischung aus Stil und Stille, aus Schick und Schock, aus Champagner und Limonade. Der leicht exklusive Charme dieses architektonisch wohldurchdachten Ferienzentrums mit seinem kleinen Hafen, an dessen Anlegestellen sich vielerlei Bars, Restaurants und Geschäfte aneinander reihen, hat eine magnetische Wirkung, ist anziehend für die unterschiedlichsten Besucher, auf die Gäste mit Brustbeutel, die mit dicker Brieftasche oder die mit goldener Kreditkarte.



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