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Schöne Strände und der größte Garten Europas: Campos

Campos ist nicht die größte Universitätsstadt Spaniens, auch nicht der größte Campingplatz, obwohl der Name wohl von den Römern stammt. Dennoch hat Campos ein Superlativ zu bieten: Zur Gemeinde gehören die längsten Strände der Insel, die vom Hotelbauboom verschont geblieben sind: Es Trenc, s’Arenal des Sa Rápita und Ses Covetes. Große Teile dieser, zum Teil vollkommen naturbelassenen Strände, war bis in die 80er Jahre Privatbesitz und wurde erst durch das Küstengesetz „ley de costas“ für die einheimische Bevölkerung und Gäste frei zugänglich gemacht. So blieb auch die üppige Vegetation direkt hinter den breiten Küstensandflächen erhalten. Besonders schön sind die Trichternarzissen (Panacratium maritmum), die im Sommer ihr weißes Blütenkleid tragen. Darum ist dieser Teil der Insel nicht nur bei „Sonnenanbetern“ beliebt, sondern auch bei Wanderern, die an der Küste entlang eine der schönsten Wanderstrecken Mallorcas vorfinden.
Zwischen dem Ort mit seinen ca. 6700 Einwohnern und der Küste liegt das Tal „Es Salobar“ mit salzhaltigem Wasser. In der Nähe des Salzbergwerkes gibt es auch einen Vogelpark. Die hügelige Landschaft zwischen Campos und Ses Salines wird wenig landwirtschaftlich genutzt und bietet Natur pur. Rund um Campos in ländlicher Idylle gibt es viele Fincas, die inzwischen als Geheimtipp für Urlauber gelten. An der Straße Richtung Santanyí ist der botanische Garten Botanicactus, der zu den größten in ganz Europa gehört. Auf rund 12 Hektar wurden hier nahezu alle Kakteenarten der Welt angepflanzt, die im Gesamtüberblick Gemälde berühmter Meister wiedergeben. Neben exotischen Pflanzen und einem Palmengarten wurde auch ein mallorquinischer Garten angelegt, in dem alle typischen Nutzpflanzen der Insel zu bewundern sind. In den riesigen künstlichen Seen gedeihen wunderschöne Wasserpflanzen in einem bemerkenswerten Artenreichtum. Die Wasserversorgung wird durch eine typische Windmühle sichergestellt. Solche schönen, meist restaurierten, Windmühlen findet man überall in dieser Region.
Mittelpunkt der Landschaft ist der Ort selbst, der offiziell im Jahre 1300 von König Jaume II. gegründet worden ist. Durch historische Ausgrabungen ist aber sicher, dass es hier vorher bereits römische und auch arabische Siedlungen gegeben hat. Charakteristisch für Campos sind die Überwachungstürme Can Cosmet, Can Bragues und Can Cos aus dem 16. Jahrhundert. Im Ortskern sind viele Herrenhäuser zu bewundern, die den Wohlstand der Bewohner demonstrieren. Sehenswert sind besonders die Fronten mit Renaissancefenstern. Architektonisch interessant sind auch das alte Hospital aus dem 15. Jahrhundert, in dem jetzt Ausstellungen stattfinden, und das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert. Das höchste Gebäude ist der Turm der Pfarrkirche, die eine Reihe künstlerischer Schätze beherbergt. In der Kirche und im angegliederten Museum sind Bilder von Murillo, Borrás, Nadal, Torres und dem Maler von Campos, Gabriel Móger zu bewundern. Die Schlüssel für Kirche und Museum sind im nahe gelegenen „Casa Rectoria“ abzuholen, der Weg ist ausgeschildert.
Beim Bummel durch die vielen kleinen Geschäfte entdeckt man vor allem schöne, kunsthandwerkliche Waren. Für einen Tagesausflug bieten sich besonders der Samstag oder der Donnerstag an, denn auf der Placa de sa Creu findet dann der Wochenmarkt statt, bei dem nicht nur frisches Obst und Gemüse, sondern auch allerlei Waren der unterschiedlichsten Art angeboten werden. Urlauber werden auch in anderer Hinsicht bestens versorgt: Neben mehreren Apotheken gibt es in Campos auch ein medizinisches Zentrum mit Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen.
In dem Ort wird gern und oft gefeiert. Den Auftakt bildet das Fest zu Ehren der Schutzpatrone Sant Juliá und Santa Basilissa am 9. Januar, im Februar steht das Volksfest „L’Ermita de Sankt Blai“ auf dem Programm, zu Ostern „La Processó de l’Encontre“, am 14./15. August „La Mare del Déu“ und am dritten Dienstag im Oktober „La Fira“. Ein tierisches Spektakel ist die Messe der Nutztiere in der zweiten Maiwoche.



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