Personen:
Von:
Bis:
Abflug:
Zielort:
 
de-Bild

Schnellsuche

Burg am Berg - Capdepera -
Wo man auch mal einen Korb bekommt

Sie ist eine der überragenden Sehenswürdigkeiten der Insel: die am Hang ansteigende, mächtige Festung, die man schon von weitem sehen und von der aus man noch viel weiter blicken kann. Der Besuch des Castels, das auf einem dreieckigen Grundriss basiert, ist eine atemberaubende Angelegenheit. Bereits von den Römern wurde der Berg zur schützenden Anlage umgestaltet, später dann von den Arabern zur Burg ausgebaut. Nach deren Vertreibung errichteten die neuen Herren der Insel ein strategisch wichtiges Bollwerk gegen Angriffe jeglicher Art.
1386 konnten die Arbeiten an der riesigen Festungsmauer abgeschlossen werden. Sie umschloss ringförmig in ihrem Innenbereich die kleine, frühgotische Kapelle Sant Pere sowie etwa sechzig Häuser, die der Bevölkerung bei Überfällen den notwendigen Schutz gewährten. Im 15. Jahrhundert wurde die Bastion mit vier Türmen verstärkt. Nach vielerlei Veränderungen kaufte die Gemeinde jene Burganlage 1983 zurück und hat sie vorbildlich restaurieren lassen. Auf dem ehemaligen Wehrgang der Mauer und dem flachen Dach der Kirche mit ihrem offenen Glockenstuhl kann man nun herumschlendern und den grandiosen Ausblick durch eine der Zinnen auf Cala Ratjada, den freistehenden Verteidigungsturm Torre d´en Bana und die Nachbarbuchten genießen.
         
Eng an den Festungsberg drängen sich die malerischen Gebäude des historisch bedeutsamen Ortes mit seinen schmalen, steilen Gassen. Das ein wenig altertümlich wirkende Städtchen mit seinen 5.000 Einwohnern ist das Zentrum der traditionellen mallorquinischen Korbflechterei. Seine hübschen Häuser, rustikalen Restaurants und gemütlichen Bars geben diesem Ort ein einzigartiges Flair. Die touristische Infrastruktur gehört zu den besten der Insel.
Die durchgeführten Verschönerungsarbeiten haben den Straßenzügen, Promenaden und Fußgängerbereichen zu neuer Attraktivität verholfen. In der Nähe befinden sich zwei ausgezeichnete, weitläufige Badebuchten, zum einen Cala Mesquida mit seinen bis zu fünfzig Meter hohen Flugsanddünen inmitten eines Naturschutzgebietes und zum anderen weiter südlich die waldumgebene Cala de Sa Font. Der großartige, gepflegte Golfplatz mit seinen sechs Seen liegt in einem wunderschönen Tal und ist von höchstem Niveau. Wassergräben, Mauern und Bunker verlangen ein sehr präzises Spiel. Mitunter hat man einen ausgezeichneten Ausblick auf die Ortschaften der Umgebung.
Besonders lohnend ist ein Ausflug nach Artà mit seinem unberührten Stadtkern. Schon aus größerer Entfernung erkennt man die massive Pfarrkirche und darüber die festungsartige Wallfahrtskirche Sant Salvador. Die einzigartige steinzeitliche Siedlung Talayot des Ses Paises befindet sich in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs. Etwa zehn Kilometer entfernt sind bewundernswerte Tropfsteinhöhlen zu durchlaufen, die berühmten Cuevas de Artà. Ein weiterer Ausflug führt über die einsame Halbinsel Ferrutx zur Ermita de Betlem, von wo man einen spektakulären Ausblick auf die Platja d´Alcúdia genießen kann.



Hotels in Capdepera


Möchten Sie Orte oder Objekte in der Nähe von "Capdepera" finden?

Suche innerhalb von: