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Das grüne Tal zwischen den sieben Bergen: Esporles

Eingerahmt durch nicht enden wollende Wälder mit Steineichen am Fuße von sieben Bergen, dessen höchster Gipfel, der Mola de na ferrana, immerhin 833 Meter hoch ist, liegt Esporles. Bei klarer Sicht kann man vom Gipfel sogar bis zur Nachbarinsel Ibiza sehen. Der fruchtbare, lehmartige Boden, verbunden mit vielen Brunnen und Bächen macht das Tal um Esporles besonders fruchtbar. Hier gedeihen neben den Steineichen auch Pappeln, Bananenstauden, Oliven- und Orangenbäume, die das Tal auch im Sommer in eine wunderbare grüne Oase verwandeln. Diesen natürlichen Reichtum wussten schon die Ureinwohner der Insel zu schätzen. Mit zahlreichen Bewässerungskanälen und Windmühlen nutzten auch die Römer die Fruchtbarkeit des Tales von Esporles. Die Bewohner sind stolz auf die lange Geschichte. Selbstbewusst nennen sie sich in der Heimatsprache „Esporlerina“ (weiblich) und „Esporleri“.
  Einen guten Einblick in diese reiche Historie ermöglicht ein Besuch auf dem Landgut La Granja (Der Bauernhof), unmittelbar vor den Toren Esporles gelegen. Schon im 10. Jahrhundert gab es in dieser reizvollen Landschaft eine Bauernhofsiedlung, die Bewohner genossen die Kraft der Quelle. In dem Landgut wurde ein kleines Völkerkundemuseum vom Besitzer eingerichtet, das Einblick in das Leben auf dem Bauernhof von einst gibt, der einst auch vom Zisterzienserorden bewirtschaftet wurde. Folkloristische Darstellungen und viele Werkstätten machen in diesem Freilichtmuseum das Leben von gestern äußerst lebendig. Alle Lebensmittel, vom Käse über Olivenöl bis zum eigenen Wein, konnten hier selbst hergestellt werden. Zu den üppigen, mit Bächen durchzogenen Gärten gehört auch ein kleiner Park mit zahlreichen Tieren. Natürlich kann man auch noch heute auf dem Gut Spezialitäten probieren und auch zum Teil mitnehmen.
Die leckersten Spezialitäten aus der ganzen Region gibt es zudem jeden Samstag beim Wochenmarkt auf dem Carrer del Colisseu. Auch der Ortskern ist sehenswert: Weitgehend vom Massentourismus verschont, findet man hier am Torrent de Sant Perre, kaum 14 km von Palma entfernt, ein gutes Stück ursprüngliches Mallorca. Einst waren die Ortsteile sogar unabhängig, noch heute bildet der Bach durch Esporles eine Verbindung und Grenze in einem.
Die recht große Kirche ist aus einem Frauenkloster entstanden. Im Inneren der Pfarrkirche San Pedro sind viele alte Gemälde zu bewundern, unter anderem auch eine wunderschöne Darstellung der Catalina Thomás. Im Zentrum von Esporles gibt es alle Waren des täglichen Bedarfs, vereinzelt Kunsthandwerk. Besondere Festtage sind der 29. Juni (Sant Pere) und der 15. August (Mare de Déu d’agost).



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