Personen:
Von:
Bis:
Abflug:
Zielort:
 
de-Bild

Schnellsuche

Inca - Liebe auf den zweiten Blick

Die drittgrößte Stadt der Insel (22.000 Einwohner) hat mit den negativen Auswirkungen ungezügelter Industrialisierung zu kämpfen, besitzt aber mehr interessante Seiten als es das erste flüchtige Hinsehen vermuten lässt.
Der erste Aufschwung kam bereits in der sogenannten grauen Vorzeit, als der Ort zu einer wichtigen Station an der Römerstraße zwischen Palma und Pollença wurde, doch davon lässt sich heute nichts mehr wiederfinden. Heutzutage ist die Kommune eher bekannt für seine „Galletas“, jene keksähnlichen Backwaren aus Vollkornmehl und die zahlreichen Lederfabriken mit ihren Verkaufsfilialen entlang der Zufahrtstraßen zum Zentrum.
Trotz Hochhausbebauung und Gewerbegebieten bezeichnen viele Einheimische die Stadt als das „Herz Mallorcas“, und in dieser Einschätzung muss mehr als nur blanker Lokalpatriotismus stecken. Vielleicht ist der große, bunte Donnerstagsmarkt mit seinem umfassenden Angebot für diese positive Meinung verantwortlich. Oder die unglaublich gemütlichen, alten Weinkeller, die inzwischen als rustikale Restaurants dienen und die Gäste mit köstlichen traditionellen Speisen verwöhnen. Oder die Pfarrkirche Santa Maria la Major aus dem 13. Jahrhundert mit ihrem apart separat stehenden Glockenturm. Oder das Kloster Sant Domènec aus dem 17. Jahrhundert mit einem herrlichen barocken Innenhof und restaurierter Rosenkranzkapelle. Oder die Fußgängerzone mit den kleinen begrünten Plätzen. Oder die Markthalle mit ihrem reichhaltigen Angebot landwirtschaftlicher Produkte, garniert mit den appetitanregenden Düften frischer Fische, Oliven und Knoblauch.

Womöglich liegt die günstige Auffassung aber auch daran, dass die Stadt nun mal ein idealer Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen und faszinierende Ausflugsfahrten ist. Einer dieser landschaftlich sehr reizvollen Wege führt beispielsweise zum Kloster Lluc, vorbei an dem Dorf Selva mit seiner weithin sichtbaren gotischen Kirche St. Llorenc aus den 14. Jahrhundert und mitten hinein in die Berge, an deren Hängen in terrassierten Anlagen volle Oliven- und Mandelbäume wachsen, wobei es unterwegs immer wieder wunderbare Picknickplätze zu entdecken gibt. Ein weiteres lohnendes Ziel ist die Ermita de Santa Magdalena, die über eine schmale, kurvenreiche Serpentinenstraße zu erreichen ist, an deren Ende sich die kleine hübsche gotische Kirche befindet, aber auch ein hervorragendes Restaurant mit fabelhafter Aussichtsterrasse. Die waldreiche Umgebung steht übrigens unter Naturschutz. Und wer es lieber wohlorganisiert mag, der kann das nahegelegene Foro de Mallorca aufsuchen, einen Vergnügungspark mit einer Kuriosität, einem die Inselgeschichte widerspiegelnden Wachsfigurenkabinett.




Hotels in Inca


Möchten Sie Orte oder Objekte in der Nähe von "Inca" finden?

Suche innerhalb von:      

In der Nähe finden Sie:

Orte:

Binissalem
Búger
Campanet
Consell
Costitx
Llubí
Selva
Sineu