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Dichters Inspiration im ländlichen Mallorca: Ariany

Im Herzen der Kornkammer Mallorcas „Es Pla“ erheben sich vier kleine Hügel. Schon von weit her ist das kleine Dorf Ariany zu sehen, erbaut in 136 Metern Höhe über dem Meeresspiegel. Die rund 800 hier wohnenden Mallorquiner leben fast ausnahmslos von der Landwirtschaft, die weite Ebene ist besonders für den Getreideanbau geeignet. Nur ein dichtes Netz von Bewässerungsgräben unterbricht die sich scheinbar endlos erstreckenden Felder. Da ist es fast selbstverständlich, wenn zahlreiche Mühlen auf den höchsten Punkten der Gemeinde ihre Silhouette gegen den strahlend blauen Himmel erheben.
Nur selten besuchen Reisende den kleinen malerischen Ort. Schade, denn Ariany ist typisch für das ländliche Mallorca. Schon seit Urzeiten haben die Menschen hier das Land bebaut, davon zeugen Höhlenzeichnungen, die man in den nahen Höhlen in unmittelbarer Ortsnähe fand. Urkundlich wurde der Ort aber erst 1232 erwähnt.
Alle Häuser wurden im gleichen Stil gebaut: Hinter den Wohnhäusern befinden sich fast ausnahmslos große Stallungen. Ein Blick hinter die Häuser lohnt sich immer: Meist sind dort Schatten spendende Palmen, Mandarinen-, Zitronen- und Apfelsinenbäumchen zu bewundern. Vereinzelt haben hier feuerrote Mohnblumen ein Plätzchen gefunden.
Nur die Kirche überragt die Wohnhäuser. Im Inneren der Kirche ist die Mutter Gottes d’Atotxa zu bewundern, die im Jahre 1744 vom Markgrafen d’Ariany aus Madrid mitgebracht worden war.
Es war wohl dieses malerische Flair des Ortes oberhalb der goldgelben Felder, das den Autor Guillem Frontera als Inspiration für seine Gedichtbände und Romane diente. Heute lebt er zwar in der Hauptstadt, ist seinem Geburtsort aber noch immer verbunden. Frontera organisierte zahlreiche Ausstellungen einheimischer Künstler und ist verantwortlicher Leiter des Festivals Musica Sacra.
Jeden Donnerstag kommt Leben in den kleinen Ort, dann werden auf der Placa Major frische Waren und handwerkliche Kostbarkeiten beim Wochenmarkt angeboten.
Seit einiger Zeit wurde Ariany von Radtouristen als Geheimtip entdeckt. Durch die recht zentrale Lage starten von hier zahlreiche Touren ins Landesinnere oder zu den Badeorten. Ariany bietet sich zum Entspannen und zur Vorbereitung für zahlreiche Touren an.
Gleich drei Festtage werden von der Gemeinde offiziell angegeben: Am 17. Januar wird Sant Antoni gefeiert, am letzten Sonntag im Juli das Unabhängigkeitsfest und am letzten Sonntag im August Nostra Sra. d’Atotxa.



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