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Runde Wunder - Manacor
Die schmucke Stadt der künstlichen Perlen

Ein außergewöhnlicher Exportartikel machte die Region weltbekannt und wohlhabend. Leider wurden im Zuge dieser Entwicklung einige Bausünden begangen, so dass es optische Störungen im Stadtbild zu verzeichnen gibt. Einer Bürgerinitiative ist es zu verdanken, dass am Ortseingang von einem Turm der alten Festungsmauer aus dem 14. Jahrhundert noch die spektakulären Zinnen, die Zwillingsfenster und das Portal erhalten geblieben sind, die zu einem zusammenhängenden Gebäude erweitert wurden. Dort werden inzwischen eine Vielzahl von Kunstausstellungen präsentiert.
Mit ca. 25.000 Einwohnern zeichnet sich Manacor als zweitgrößte Stadt der Insel durch eine Vielzahl von Industrie-Ansiedlungen und mitunter durch übermäßige Hektik aus. Aber im Stadtkern hat man seitens der Verwaltung für Veränderung gesorgt. Es wurde eine Fußgängerzone geschaffen. Endlich kann sich der zentrale Platz von seiner besten Seite zeigen und mit ihm die prachtvolle Pfarrkirche Nuestra Senyora dels Dolors aus dem 13. Jahrhundert, deren Innenausstattung so manches pracht- und prunkvolle Heiligtum offeriert.
         
Bei einem Spaziergang durch die Stadt kann man einige außerordentlich attraktive Bürgerhäuser bewundern. Man entdeckt auch zwei Türme der ehemaligen Befestigungsanlagen, die erhalten geblieben sind. Am Placa Convent steht das beachtliche Dominikanerkloster, das im Laufe seiner wechselvollen Geschichte schon Gefängnis, Hospiz, Grundschule und Amtsgericht war. Heute findet man dort einige Ämter der Stadtverwaltung, unter anderem die Bibliothek. Nach kurzem Spaziergang stößt man auf das aus dem 14. Jahrhundert stammende, sachkundig und behutsam restaurierte Gebäude, dass das Städtische Archäologische Museum beherbergt. Und eine überraschende Sehenswürdigkeit stellt das Museo del Palau dar, in dem man eine originelle Sammlung kleinster Möbelstücke besichtigen kann.
Einige der Perlenfabriken laden zu Besuchen ihrer Produktionsstätten, wobei sie natürlich nicht das Fabrikationsgeheimnis verraten, das in der Zusammensetzung der benutzten Materialien und im Ablauf der etwa dreißig Arbeitsschritte liegt. Also darf weiter darüber gerätselt werden, warum die Kunstperlen ihren natürlichen Vorbildern so täuschend ähnlich sind. Die zur Herstellung anspruchsvollen Modeschmucks verwendeten Imitate sind nicht ganz billig, sollen aber wesentlich widerstandsfähiger als ihre Meereskollegen sein.
Auf der Pferderennbahn am Stadtrand wird nahezu an jedem Wochenende um Sieg und Platz geritten, wobei es dem Besucher möglich ist, sich um Kopf und Kragen zu spielen. An den Totalisatoren, die von Schülern bedient werden, kann man versuchen, die Urlaubskasse aufzubessern. Die gesamte Anlage wirkt reichlich einfach, ist aber merkwürdig funktionell.
In der Nähe von Sant Llorenc des Cardassar befindet sich eine Ausgrabungsstätte, wo die Überreste der frühchristlichen Basilika Son Peretó aus dem 4. Jahrhundert besichtigt werden können.



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