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Spektakuläre Reise in die Geschichte – Artà
Augenblicklich in der Vergangenheit

Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Verwinkelte Gassen zerteilen ein schier unüberschaubares Häusergewirr. Im Zentrum dieses bewohnten Labyrinths liegt die Placa d'Espanya mit dem Rathaus und einem hübschen Platz, der zum Verweilen einlädt. Nur wenige Schritte von dort entfernt befindet sich das Museu Regional d`Artà, ein Privatmuseum, in dem es interessante archäologische und naturgeschichtliche Exponate zu entdecken gibt.
  Artà ist eine Stadt wie aus einem mittelalterlichen Bilderbuch inmitten einer blühenden Gartenlandschaft, umgeben von Bergen. Der wehrhafte Charakter der sehenswerten Ortschaft mit seiner wuchtigen Burg rührt von den zahlreichen Piraten-Überfällen des 16. Jahrhunderts her.
Viele Privathäuser wurden in dieser Zeit zu Festungen ausgebaut, an deren massiven Mauern noch heute die prunkvollen Wappen vergangener Adelsgeschlechter prangen. Zwei Sakralbauten geben dem Ort mit seinen 6.000 Einwohnern sein charakteristisches Aussehen. Da ist zum einen die Wehrkirche Transfiguració del Senyor und zum anderen die Wallfahrtskirche Sant Salvador, die man über 180 von Zypressen gesäumte Stufen erreicht. Von der dortigen Anhöhe erhält man einen großartigen Blick über die wellige Landschaft mit ihren Bergen, Feldern und Gärten.
Ein eindrucksvoller Spaziergang durch Felder mit Feigenbäumen führt zum Talayot de Ses Paises, den Überresten einer frühgeschichtlichen Siedlung. Die Relikte der rätselhaften Talayot-Kultur stammen aus der Bronzezeit, sind also mehr als 3.000 Jahre alt. Das mächtige, aus drei Monolithen bestehende Eingangstor wirkt auch heute noch außerordentlich imposant. Die Befestigungsmauer besteht aus tonnenschweren Steinquadern und umgibt den gesamten Komplex. Im Innern der Kultstätte kann man die Grundmauern mehrerer Gebäude erkennen.
Etwas weiter entfernt befinden sich die faszinierenden Coves d'Artà. Der Besucher muss zunächst über eine Steintreppe ein wenig in die Höhe steigen, bis er durch das Loch im Berg den Abstieg in die bizarre Welt dieses Naturwunders antreten kann. Der Weg durch die riesige Tropfsteinhöhle ist 450 Meter lang. Begleitet von Licht- und Toneffekten erreicht man die „Königin der Säulen“, einen 22 Meter hohen Stalagmiten.
Ein anderer Ausflug bietet ebenfalls imponierende Impressionen. Über die einsame Halbinsel Ferrutx gelangt man auf einer kurvenreichen Passstraße zur Eremita de Betlem. Das bewohnte Kloster gehört zu den schönstgelegenen der Insel. Von dort aus erhält man einen unvergleichlichen Ausblick auf die geschwungene Bucht von Alcúdia.



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