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Mehr als Meer: Palmanova & Magaluf

An diesen ineinander übergehenden Orten ist Langeweile ein Fremdwort. Es herrscht Trubel beinahe rund um die Uhr. Und Europas größte Diskothek „BMC-Palace“ weckt sogar die müdesten Lebensgeister, selbst Schwermütige werden hier leichtfüßig. Das kilometerweit ausgedehnte Ferienzentrum mit seinen langgestreckten Sandstränden und ebenso ausuferndem Vergnügungsangebot wird vorwiegend von Briten und Skandinaviern besucht. Das preiswerte Reiseziel ist das Gegenstück zur deutsch dominierten Ostseite der Bucht. Während in Palmanova eher gesetztes Publikum anzutreffen ist, sieht man in Magaluf auffallend junge Feriengäste, was sicherlich mit dem äußerst regen Nachtleben im Zusammenhang steht.
  Auch im Urlaub möchten die Briten offenbar unter sich bleiben. Darum findet man so viele Fish-and-Chips-Stände und Bingo-Buden, kann in einem Pubs an der Promenade unter Palmen eines der vielen angebotenen englischen Biere trinken. Die Touristen-Ströme haben dafür gesorgt, dass eine ursprünglich zauberhafte Küste mit dem Beton der Habgier in eine himmelschreiende Trabantenstadt verwandelt wurde.
Ganz in der Nähe befindet sich ein Freizeitpark nach amerikanischem Vorbild. Das Marineland präsentiert Seehunde, exotische Vögel und Delphine. Dieses Angebot macht es besonders für Familien mit Kindern so attraktiv. Im Badezentrum Aqualand ist man hingegen nicht zum Zuschauen verurteilt, sondern kann selbst das kühle Nass genießen. Große Schwimm- und Planschbecken sowie meterhohe Wasserrutschen und ein 124 Meter langer Wildwasserfluss ermuntern die Besucher zu erfrischenden Aktionen. Wer jedoch in die Fluten eintauchen möchte, ohne dabei nass zu werden, der kann mit dem Unterseeboot „Nemo“ von Magaluf aus zu einer 45minütigen, eindrucksvollen Tauchfahrt in See stechen. Und „Golf Fantasia“ zeigt seinen Besuchern, wie man mit einem Schlag den Alltag vergessen kann, denn dort, inmitten künstlich angelegter Seen, Wasserfällen, Höhlen und tropischen Gärten sind wunderbare Minigolfbahnen angelegt worden.
Auch für Nachtschwärmer ist ein Themenpark angelegt worden. „Dorado City“ umweht etwas von Verruchtheit und knisternder Erotik. In den Bars und Unterhaltungslokalen gibt es viel entblößte Haut, die Betreiber haben ein unverhülltes Interesse an dem Geld der Touristen, denn mitunter geht es um das nackte Überleben. Die feinsandigen Strände von Magaluf und Palmanova, früher durch einen Felsvorsprung voneinander getrennt, sind durch den Ansturm der Besucher zusammengewachsen. Eng an eng liegen die eingeölten gesichtslosen Körper auf ihren Strandlaken, hoffen auf nahtlose Bräune und gewähren dem Betrachter detaillierte Einblicke auf so manche Körperbaustelle. Vor der kolossalen Hochhauskulisse der Hotels und Appartements entspannen sich die Touristen, um sich am Abend mit neuem Elan wieder Hals über Kopf in das Nachtleben zu stürzen.
Natürlich wird dem Sonnenhungrigen all das geboten, was man von einem Strand erwarten kann. Neben den obligatorischen Liegestühlen findet man beispielsweise Angebote für Taucher, Segler, Wasserskifahrer und Windsurfer. Und am Ortsrand von Magaluf wartet abends das Spielkasino „Palladium Mallorca“ auf seine Gäste, um ihnen bei Roulette und Black Jack ein wenig das Urlaubsgeld aus dem Brustbeutel zu ziehen.
Blaue Flagge
Der Strände es Carregador, Cala Blanca und son Maties in Palmanova wurden mit der blauen Flagge ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhalten Strände, die strikte Kriterien bei Wasserqualität, Umweltbildung, Umweltmanagement, Sicherheit und anderen Leistungen einhalten.



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