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Stadt mit Vergangenheit und Zukunft - Pollença:
Charme und Athmosphäre zwischen schroffen Felsen

Die Geschichtsträchtigkeit dieser Gemeinde wird bereits durch die Doppelbogenbrücke über den Torrent de Sant Jordi symbolisiert, die ein beeindruckendes Relikt aus der Römerzeit darstellt. Nördlich davon sind auch noch Reste eines mehr als zweitausend Jahre alten Aquädukts zu finden. Weitaus betagter sind die mehr als siebzig Megalithbauten aus der Bronzezeit, die sich im Umkreis aufsuchen lassen. Die fruchtbare, flach zum Meer hin abfallende Ebene mit den wasserreichen, geschützten Tälern gehört zu den frühesten Besiedelungen der gesamten Insel.
Eigentlich war Pollença an der Küste entstanden und konnte sich zu einem reichen Handelshafen entwickeln. Doch die häufigen Piratenüberfälle im 16. Jahrhundert trieben die Menschen in das Landesinnere. In einer von Bergen umgebenen Gegend gründeten sie eine neue Ansiedlung, der sie in Erinnerung an ihre Herkunft den selben Namen gaben. In dem engen, verwirrend winkeligen Gassenlabyrinth der Altstadt mit seinen Natursteinhäusern pulsiert das Leben, mit Ausnahme währen der Siesta, dann sind die Menschen für kurze Zeit genauso verschlossen wie die Türen und Fensterläden ihrer Geschäfte.
         
Pollença hat es mit seinen 12.000 Einwohnern zu einigem Wohlstand gebracht, was an der modernen Infrastruktur ablesbar ist. Der Reisende erlebt es beispielsweise als besonders angenehm, dass es eine überaus große Zahl guter Bars und Restaurants auch außerhalb des Ortskerns gibt. Die Stadt gilt als Künstlertreffpunkt. Eine Oase inmitten betriebsamer Geschäftigkeit ist der Marktplatz, ein schattiger, verkehrsfreier Bereich, der etwas erhöht vor der überragenden Pfarrkirche Nostra Senyora dels Angels liegt. Von hier aus kann man die Vitalität ringsumher wunderbar beobachten. Jeden Sonntag wird dort ein farben- und lebensfroher Gemüsemarkt abgehalten. Dann reichen die vielen aufgestellten Stühle der umliegenden Cafés und Kneipen nicht aus, um die Wünsche aller sitzwilligen Besucher zu erfüllen.
Nur wenige Schritte vom Placa Major entfernt steht das hübsche Dominikanerkloster inmitten eines kleinen Parks mit Wachturm und einem alten Wasserschöpfrad. Nach kurzem Spaziergang erreicht man das Rathaus der Stadt, das sich im Seitentrakt eines ehemaligen Jesuitenklosters befindet, gleich nebenan präsentiert das Museu Marti Vicenc mallorquinisches Kunsthandwerk. Nun ist es nicht mehr weit um den Aufstieg zur Spitze des 170 Meter hohen Kalvarienberg wagen zu können. Genau 365 Stufen, für jeden Tag eine, hat man hinaufzusteigen, bis man am Fuße einer neogotischen Kapelle mit einer großartigen, kilometerweiten Aussicht belohnt wird.
Lediglich vom 3 Kilometer entfernt liegenden, 320 Meter hohen Puig de Santa Maria mit seiner geschichtsträchtigen Wallfahrtskirche ist der Überblick noch gewaltiger, der Aufstieg aber auch etwas beschwerlicher, da man die Anhöhe nur zur Hälfte mit dem Auto befahren kann. Die imposanten Ruinen des hoch über dem Meer gelegenen Castell del Rei befinden sich im Privatbesitz und können momentan nicht besichtigt werden.
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