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Sekt und Messwein –
Porreres will entdeckt sein

Etwa sieben Kilometer südlich von Montuiri in 248 Metern Höhe, auf einem Gipfel der Sierra de Montesion erhebt sich, weithin sichtbar, das ehemalige Jesuitenkloster Montesion. Die Geschichte des Weinortes Porreres ist untrennbar mit dem Kloster verbunden, dessen Wurzeln sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen lassen. So haben alle Einwohner des südlich des Klosters gelegenen Ortes gemeinsam in den fünfziger Jahren die sehenswerte Zufahrt restauriert, die mit jahrhundertealten Bildsäulen geschmückt ist. In der Lateinschule von einst sind heute Gäste herzlich willkommen. Es gibt zeitgemäße Zimmer mit WC und Dusche für Gruppen bis zu 22 Personen. Architektonische Schwerpunkte im Kloster de Montision ist die kleine, gotische Kirche aus dem Jahr 1498 und der Innenhof mit seinem einzigartigen, fünfeckigen Kreuzgang.
Die Aussicht aus dem Kloster offenbart die Schönheit des Ortes Porreres, eingebettet in Feldern, Aprikosenbäumen und Weinstöcken. Der hier angebaute Wein bildete die Grundlage für eine weitere, geschichtliche und vor allem wohlschmeckende Berühmtheit von Porreres: Der Winzer Jaume Mesquida hat den ersten Sekt der Insel kreiert, Cava nach katalanischer Tradition. Cava und auch der exzellente Wein gibt es bis heute in der Bodega des Winzers im Carrer Vieleta 9.
Der Mittelpunkt des Ortes um die Placa Espanya ist von weither sichtbar: Die Pfarrkirche „Nostra Senyora de la Consolacio“ mit ihrer sehr schönen Fensterrosette wird wegen der ungewöhnlichen Größe auch als „Kathedrale des ländlichen Mallorca“ bezeichnet. Ursprünglich im Jahre 1277 geweiht, entstand das eindrucksvolle Bauwerk auf den Grundmauern der alten Kirche im Jahre 1714. Im Inneren sind zahlreiche Schätze verwahrt, wie das silberne Pressionskreuz aus dem Jahre 1400, ein eindrucksvolles Zeugnis der gotischen Silberschmiedekunst Mallorcas.
Der Kunst ist der Ort bis heute verpflichtet: So lohnt sich auch ein Besuch im Museu i Fons Artistic, in dem zeitgenössische Kunst zu bewundern ist (Olaca Espanya 17). Leider ist das kleine Museum nur dienstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.
Für eine Stippvisite ist der Dienstag aber ohnehin gut geeignet, dann ist Markttag. An diesem Vormittag kann man vor allem frische Produkte einkaufen, inmitten dem geschäftigen Treiben der einheimischen Bevölkerung. Am letzten Oktobersonntag gibt es hier den Jahrmarkt Sa Fira, das größte Fest des Ortes, Sant Roc, findet jährlich um den 16. August statt und dauert acht Tage.



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