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Port d'Andratx - Hafen der prominenten Gäste

Aus dem ehemaligen, bescheidenen Ladehafen, der früher den Römern zur Versorgung ihrer Bastion Andrachium diente, ist heute ein mondäner Anlegeplatz für Luxus-Yachten mit Flaniermeile für betuchte Besucher geworden. Der sogenannte Jet-Set hat sich hier eingenistet, was angesichts des überaus prachtvollen, von hohen Bergen umsäumten Naturhafens nicht verwundert. Die Vielverdiener geben der Gemeinde eine gewisse Exklusivität, drücken dem Erscheinungsbild des Ortes ihren einprägsamen Stempel auf und sorgen dafür, dass in ihren traumhaften, in die reizvollen Berghänge gebauten, großzügigen Villen alles nach ihrem Willen läuft.
  Aber die edlen Antiquitätengeschäfte und Nobelrestaurants verblassen angesichts der wunderschönen, von grünen Bergkuppen umgebenen, langgezogenen Bucht mit ihren faszinierenden, stimmungsvollen Fischerbooten. Port d'Antratx hat so viele Facetten und bietet dem Betrachter alle Augenblicke unvergessliche Momente. Das Hinsehen und Verweilen an der hübschen Uferpromenade lohnt zu jeder Jahreszeit.
Nach Port d'Andratx kommen überwiegend individuell anreisende Feriengäste und die Bewohner der umliegenden Ortschaften, die für Leben und Treiben in der überaus attraktiven, nicht gerade preiswerten Gastronomie-Szene sorgen. Der Ausflug zu der unter Naturschutz stehenden Insel Sa Dragonera ist stets ein Erlebnis. Das Eiland ist lediglich vier Kilometer lang und einen Kilometer breit, aber ihre höchste Erhebung misst immerhin 376 Meter. Bemerkenswert ist ein Wachturm aus dem 16. Jahrhundert und der Duft, der hier vorherrscht. Er entstammt dem weitläufigen Pflanzenteppich aus Rosmarin, Thymian und Kamille.
Fünf Kilometer von Port d'Andratx entfernt liegt der Ort Andratx inmitten einer fruchtbaren Talsenke voller Mandelbäume, Aprikosen- und Orangenhaine, eingerahmt von vielen Bergen. Diesen Ort mit seinen schönen Brunnen und schmalen Gassen dominiert nicht mehr das schnelle Geld, sondern die zur Festung ausgebaute, beinahe fensterlose gotische Pfarrkirche Santa Maria aus dem 13. Jahrhundert, von deren Vorplatz man eine wunderbare Aussicht hat. Zusammen mit dem malerischen Friedhof und das imposante, aufwendig restaurierte Stadtschloss Son Mas gehört sie zu den vielbeachteten Sehenswürdigkeiten.
Trotz der Nähe zu den vermögenden Neubürgern ist die Kleinstadt mit ihren knapp 7.000 Einwohnern ein beschaulicher, beinahe verschlafener Marktflecken geblieben. Außer am Mittwoch, dann nämlich strömen die Menschen in die Ansiedlung und sorgen alle sieben Tage für ungewöhnlichen Trubel auf dem Wochenmarkt. Die typischen Hotel-Angebote für den Pauschal-Touristen fehlen, wodurch die negativen Folgen des Massenansturms von Urlaubern ausgeblieben sind.
Dr. Frank Kornath



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