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Traumhafter Weingarten - fast ohne Wein: Banyalbufar

Direkt an einer der schönsten Küstenstrasse Europas der C-710, zwischen Andratx und Valldemossa, liegt Banyalbufar. Das Terrassendorf wurde an einem Berghang des Tramuntara-Gebirges angelegt, einst als, wie der arabische Urname "buniola al bahar" sagt, kleiner Weingarten am Meer. Obwohl heute an den Terrassen hauptsächlich die unterschiedlichen Obst- und Gemüsearten statt Wein angebaut werden, hat Banyalbufar nichts von seinem einzigartigen Zauber eingebüßt. Darum machen hier viele Reisende halt, stöbern in den kleinen Läden oder genießen mallorquinische Gastlichkeit im Fischlokal Son Tomás, den verträumten Bars oder bekommen, mit etwas Glück einen freien Tisch in der Cafeteria "Bellavista".

Der unglaubliche Blick über die Küste entschädigt Sie für die Wartezeiten. Um mit dem steigenden Verkehr fertig zu werden, gibt es in Banyalbufar ein ungewöhnliches Bauwerk: Vor einigen Jahren wurde ein großes Parkhaus (El Parking) errichtet, das Touristen daran hindern soll, die malerischen Gassen mit ihren Autos zu verstopfen. Damit das auch klappt, wurde ein großes Werbeschild in deutscher Sprache aufgestellt: "Ohne Auto auf der Straße ist das Dorf freundlicher". Eines steht zumindest fest: Den Zauber des Ortes und seiner eindrucksvollen Umgebung atmet man ohnehin besser auf Schusters Rappen. Nach einem Bummel durch das seit Jahrhunderten bestehende Dorf lohnt sich eine Besichtigungstour zu den Terrassenfeldern. Das Bewässerungs-System stammt aus der Zeit des intensiven Weinanbaus und wurde noch von maurischen Experten installiert. Ein bis heute funktionierendes Beispiel der frühen arabischen Landwirtschaftskunst.
         
Symbol des Ortes ist der "Torre D'es Verger", der auch als "Torre de Ses Animes" bekannt ist. Der ehemalige Wachturm wurde einst zum Schutz vor Piraten errichtet. Heute dient er als Aussichtspunkt. Direkt an der C-710 Richtung Estellencs gelegen, bietet sich von dort ein einmaliger Blick über die nördliche Küste Mallorcas. Traumhafte, abgelegene, kleine Kiesstrände erreicht man über einen der schönsten Wanderwege Mallorcas. Startpunkt ist ein freistehendes Haus mit einladender Terrasse östlich von Banyalbufar, zwischen Kilometer 85 und 86. Auch hier gibt es Parkmöglichkeiten. Der beschilderte Weg führt an bizarren, schroffen Felsformationen und Kiefernwäldern vorbei leicht bergab bis zum Port d'es Canonge. Nach ca. eineinhalb Stunden kann man sich im Restaurant Can Toni stärken, bevor man sich über den Waldweg wieder auf den Rückweg macht - ein einzigartiges Naturerlebnis.
Solche Besonderheiten haben in jüngster Zeit dazu geführt, dass auch in Banyalbufar einige Übernachtungs-Möglichkeiten geschaffen wurden (ca. 190 Betten). Am Ortseingang gibt es einige Zimmer im Hostal Rural Ca'n Busquets (preiswerte Pension), im Zentrum liegt das alte Herrenhaus "Sa Baronia", das auch für seine gute einheimische Küche bekannt ist. Zu dem, auch sonst sehenswerten Gebäude, gehören ein ehemaliges Kloster mit samt Verteidigungsturm. Nur ca. 40 Betten, guter, starker Kaffee und ein Pool machen das Hotel Sa Baronia zur weiteren Empfehlung. Dem Zauber des Ortes konnten sich einige Besucher auch auf Dauer nicht entziehen: ca. 6 Prozent aller Einwohner stammen aus dem Ausland.
Das größte Fest des Ortes ist am 8. September zu Ehren der Schutzherrin von Banyalbufar, der Jungfrau Maria. Beim Navitat de Nostra Senyora finden eine Woche lang diverse Aktivitäten statt.



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