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Sant Elm - Der westlichste Punkt der Insel

Erst zu Beginn des Sommers erwacht der verträumte Ort aus seinem Dornröschenschlaf, dann räkelt er sich voller Wohlbehagen und begrüßt seine Gäste umso herzlicher. Die stille, abgeschiedene Bucht mit ihrem klaren Wasser verfügt über zwei kleinere Sand- und Kiesstrände, die nur selten überfüllt sind. Taucher finden hier ein großartiges Revier vor, in dem sie ungestört auf Unterwasser-Exkursionen gehen können. Sant Elm wurde nach dem Schutzpatron für Seeleute benannt. Nur etwa einhundert Menschen wohnen dort. Alles ist ein wenig langsamer. Man wird den Eindruck nicht los, dass hier sogar die Alltagshektik ihren Urlaub verbringt.
  Der beeindruckende Verteidigungsturm auf einer leichten Anhöhe am Ortseingang, der im Jahre 1394 zu einer Festung erweitert wurde, bot erst nach seinem erneuten Ausbau 1581 den Einwohnern ausreichenden Schutz gegen die häufigen Angriffe durch Piraten und ist heute das Wahrzeichen des freundlichen Dorfes. Lediglich eine einzige, schmale, kurvenreiche Straße führt in die Ansiedlung. Doch der Besucher wird für seine etwas mühevollere Anreise reichlich belohnt. Der malerische Fischerhafen mit den beiden vorgelagerten Inseln Sa Dragonera und Es Pantaleu zieht die Blicke auf sich und bietet den Augen der Reisenden beschauliche Ruhe. Und die typischen kleinen Bars und Restaurants im Ortskern bieten auch dem Gaumen abwechslungsreiche Genüsse.
Umgeben von einer waldreichen, hügeligen Landschaft, üppigen Plantagen und dichter Vegetation wird dem erholungssuchenden Touristen die Regeneration auf vielfältige Weise ermöglicht. Wer auf ein organisiertes Unterhaltungsangebot verzichten kann, dafür jedoch ausgiebig baden, tauchen, wandern möchte, der erlebt hier außerordentlich schöne Stunden von der ersten Minute an. Besonders reizvoll ist ein Spaziergang auf einem der drei Wege zu den restaurierten Gebäuden des ehemaligen Trapistenklosters Sa Trapa, währenddessen dem Betrachter immer wieder fantastische Ausblicke auf die Bucht und das dichtbewaldete Umland gewährt werden.
Die kleine, unbewohnte Insel Sa Dragonera, die bei Sonnenuntergang tatsächlich einem schlafenden Drachen ähnelt, steht seit 1991 unter Naturschutz und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Von Sant Elm aus ist sie innerhalb von zwanzig Minuten mit dem stündlich verkehrenden Fährschiff „Margarita“ zu erreichen. Das Eiland ist 4,2 Kilometer lang, einen Kilometer breit und bis zu 360 Meter hoch. Drei Wanderwege erschließen dem Besucher die ganze Schönheit der Insel. Dort hatten in früheren Zeiten die Römer eine Ansiedlung, später nutzten es die Korsaren als ihren Stützpunkt, den sie viele Jahre als Ausgangspunkt für ihre Angriffe auf die Küstenregion nutzten. Sie fanden in den einst bewaldeten Schluchten ein hervorragendes Versteck und konnten sich dort mit frischem Quellwasser versorgen, das auch noch heute aus einer 50 Meter tief in den Fels hineinragenden Höhle hervorsprudelt.
Blaue Flagge
Der Strand von Sant Elm wurde mit der blauen Flagge ausgezeichnet.
Diese Auszeichnung erhalten Strände und Häfen, die strikte Kriterien bei Wasserqualität, Umweltbildung, Umweltmanagement, Sicherheit und anderen Leistungen einhalten.



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