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Mythen, Sagen und Legenden – und doch
ein Ort der idyllischen Ruhe: Santa Margalida

Ein typischer, malerischer Ort, nur wenige Kilometer von den großen Seebädern Can Picafort und Alcúdia entfernt, und doch ein Ort mit vielen Geschichten: Santa Margalida. Gelegen auf einem Hügelrücken ist die gewaltige Pfarrkirche Santa Margalida schon von weit her sichtbar. Sie wurde bereits 1232 fertig gestellt und im 17./18. Jahrhundert umgebaut. Im Inneren der Kirche wird der Prunk eindrucksvoll fortgesetzt. Unübertroffen schön ist aber der Blick von der Terrasse, vorzugsweise bei Sonnenuntergang. Weit reicht die Aussicht in die hügelige Agrarlandschaft, eingerahmt vom, meist im Dunst liegenden, Küstengebirge. Oft steigen Vogelschwärme in den rötlich-gold gefärbten abendlichen Himmel, denn ganz in der Nähe liegt das Naturschutzgebiet und Vogelparadies „S’Albufera“, das wichtigste Feuchtraumgebiet der Balearen.
Diesen Blick genossen die Menschen wohl schon vor dem Bau der gewaltigen Kirche. Alten Inschriften nach lebten hier schon zur Römerzeit Menschen, damals hieß der Ort wohl „Hero“. Unter der Herrschaft der Araber bekam die Landsiedlung dann den Namen „Abenmaaxbar“, bevor das Städtchen nach der Wiedereroberung durch die Christen zu Santa Margalida wurde. Rund um die heilige Margalida und den Ort selbst erzählen sich die Einheimischen geheimnisvolle Geschichten. Wohl dem, der beim Glas einheimischen Wein in den zahlreichen lauschigen Cafés und Restaurants rund um den Marktplatz die Gunst eines Einheimischen gewinnt, der zu erzählen weiß. Trotz der Nähe zu den Touristenzentren sind Gäste abends selten. Die Zahl der Betten in den meist privat vermieteten kleinen Fincas ist übersichtlich klein.
Sie finden in dem Städtchen jedoch alles, was man zum Leben braucht. Banken, kleine Lebensmittelgeschäfte und auch Geschäfte mit kunsthandwerklichen Waren sind rund um die grüne Hauptplaca angeordnet. Fast alles stammt aus der näheren Umgebung, denn Santa Margalida ist stolz auf seine lange Tradition bei der Landwirtschaft und im Kunsthandwerk. Von hier aus wird auch die Touristenmetropole Can Picafort verwaltet. Die sternförmig abgehenden Straßen sind mit grünen Palmen verziert.
Zweimal im Jahr ist in dem sonst eher idyllischen Ort der Teufel los – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Am ersten Sonntag im September wird zu Ehren der „seligen“ Catalina das „Festes de la Beata“ gefeiert. Der Legende nach wollte der Teufel „Dimoni Gros“ Catalina in Versuchung führen, die gerade den Landarbeitern einen Krug Wasser bringen wollte. Weil die Heilige sich aber nicht beirren ließ, zerbrach der Teufel wütend den Krug. Catalina aber ging zurück und holte einen neuen Krug Wasser… Zum Gedenken an die hoch verehrte Heilige kommen Einheimische aus allen Teilen der Insel in ihren Original-Trachten. Bei der Karrenprozession durch den ganzen Ort stellen am Sonntagabend Kinder die verschiedenen Episoden aus dem Leben der Catalina dar. Start ist natürlich an der Pfarrkirche Santa Margalida.
Rund um die Kirche beginnt auch das Festes de Santa Margalida Mitte Juli (ca. 20.7.). An mehreren Tagen finden diverse Veranstaltungen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens des Ortes statt.



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