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Die Hauptstadt des Weines bietet Geselligkeit
in historischer Kulisse: Binissalem

Weinkennern ist der Name Binissalem wohl bekannt. Seit Jahrhunderten wird auf dem fruchtbaren Land zwischen drei kleineren Bergen Wein angebaut, der heute zu den besten in ganz Spanien gehört. Wein aus Binissalem ist durch die Ursprungsbezeichnung „Denominación de origen“ geschützt. Grosse Flüsse sucht man aber vergebens, der Wasserreichtum liegt in dieser Landschaft in der Tiefe. Die Zisternen und zahlreichen Bewässerungskanäle stammen noch aus der arabischen Zeit.
Rund um Binissalem erleben die Betrachter ganz unterschiedliche Spielarten der Natur: Im Norden die Gebirgsausläufer der Serra de Tramuntara, im Nordwesten grüne Olivenbäume so weit das Auge reicht und im Süden das fruchtbare Tal von Inca – ideal für den Anbau von Wein und Getreide. Die Hauptstadt des Weines ist ein blühender grüner Ort mit prachtvollen Bauten, meist kunstvoll errichtet aus dem Binissalem Stein der unmittelbaren Umgebung. Das Gros der Gebäude stammt aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die malerischen Fassaden berichten von der aufblühenden Zeit des Ortes. Die vielen Weinkeller sind für die Besucher geöffnet und spenden ihren ganz eigenen Charme.
Im Mittelpunkt des Ortes überragt die Kirche „Nostra Senyora de Rubines“ die Häuser und weitläufigen Plätze. Mit dem Bau des Wahrzeichens von Binissalem wurde zwar schon im 15. Jahrhundert begonnen, es wurde aber erst um 1908 im neugotischen Stil fertig gestellt. "Rubines" hieß der Ort, in seiner wechselvollen Geschichte vom 13. bis 16. Jahrhundert, bevor er dann in Binissalem umbenannt wurde. Heute wird der alte Ortskern noch so bezeichnet. Urkundlich ist Binissalem erstmals im 16. Jahrhundert erwähnt, die Wurzeln der Ortschaft reichen aber viel weiter zurück. Der heutige Name wurde aus dem arabischen Wortschatz übernommen und charakterisiert das Flair in dem 5.000 Einwohner Ort: „Banu Salem“ heißt übersetzt „Söhne des Friedens“ und friedvoll und beschaulich geht es in Binissalem auch heute noch zu.
Im angenehmen Klima lässt es sich schön in der Sonne sitzen, natürlich ein Glas Wein genießen oder in einem Cafe entspannen. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten gehört das prachtvolle Tor des Herrenhauses „Cas Capitana Bisso“. Bei einem Rundgang entdecken Besucher immer wieder Überraschungen: Im alten Ortskern ist die Mühle „Moli de ´s’Olla“ zu bewundern, die Ruinen „Pau Bò“ berichten von einer frühen Besiedlung. Fester Bestandteil jeder Besichtigung sind die Wohnhäuser der Schriftsteller Lllorenc Villalonga (Can Sabater) und Llorenc Moyá (Can Gelabert), die in ihren Werken über die Bewohner von Binissalem schrieben.
Jeden Freitag findet auf dem Kirchplatz ein typisch ländlicher Wochenmarkt statt, auf dem es frisches Obst und Gemüse aus der ganzen Region zu kaufen gibt. Das große Dorffest zu Ehren des Schutzpatrons Sant Jaume findet traditionell am 25. Juli statt, zünftig gefeiert wird auch vor der Weinlese (Fideus des Vermar) in der letzten Septemberwoche.



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