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Legende ohne Ende: Valldemossa -
Wo die Liebe zu Hause ist

Auch derjenige, der den nur 17 Kilometer von Palma entfernten Ort ohne groß ausgeprägtes kulturelles Interesse oder Geschichtsbewusstsein aufsucht, kann sich der Faszination des Ortes nur schwerlich entziehen. Und wer ein paar Einzelheiten aus der Lebens- und Liebesgeschichte der Schriftstellerin mit dem Künstlernamen George Sand und des Komponisten Frédéric Chopin kennt, hat noch mehr Freude an all dem, was sich den Augen und Ohren bietet. Und irgendwie riecht es dort auch ganz außergewöhnlich, beinahe so, als könnte man den Hauch von Geschichte einatmen.
  Valldemossa wirkt magnetisch auf die Menschen. Die große Anziehungskraft liegt an dem ehemaligen Kartäuser-Kloster La Cartoixa, in dem das berühmte Liebespaar zwei überschwängliche, aber auch dramatische Monate des Winters von 1838/39 verbrachte. Gefühlvoll und voller Gefühl. Überschattet wurde deren Aufenthalt durch die sich verschlimmernden Tuberkulose-Anfälle des Komponisten. Aber dieser Ort mit seinen 1370 Einwohnern ist mehr als jener Mythos einer starken, schrankenlosen Liebe. Die mittelalterlichen, sich eng aneinander schmiegenden Naturstein-Gebäude in der 437 Meter hoch gelegenen, romantischen Siedlung mit ihren autofreien Pflastergassen präsentiert noch eine weitere Berühmtheit, La Beata, die Inselheilige Catalina Thomàs wurde 1531 hier geboren. Viele Häuser tragen ihr Kachelbild, womit die Einwohner um Beistand bitten.
Das Bergdorf Valldemossa befindet sich in einer der landschaftlich reizvollsten und fruchtbarsten Gegenden der Insel. Seine von Bergen eingerahmte Lage macht es zu einer besonderen Perle im balearischen Schmuckkästchen. Schon bei der Anfahrt erkennt der Besucher die grünen Ziegel des Kloster-Glockenturms. Aus der Nähe betrachtet entfaltet die gesamte Anlage der Gebäude zusammen mit den sehenswerten Terrassengärten ihren ganzen, harmonischen Charme. Ein Rundgang durch das malerische Häusergewirr vermittelt den Eindruck, als sei die Vergangenheit gegenwärtig. Die Zeit scheint nicht nur stehen geblieben, sondern sogar zurückgedreht worden zu sein. Die Beständigkeit der rustikalen Wohnhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert ist die beruhigende Antwort auf die fragwürdige Hektik des modernen Lebens.
Die Stimmung in diesem Ort ist heiter. Wohin man auch blickt, immer wieder kann man Orangenbäume, Palmen und Zypressen sehen. Die verwinkelten Gassen wurden mit hübschen Blumen dekoriert und an vielen Plätzen spenden Bäume ausreichend Schatten. Sie laden zu einer kleinen Verschnaufpause ein, um die Warmherzigkeit des Gesehenen bei einem kühlen Getränk zu genießen. - Valldemossa - der Ruf der Stille



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