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Berge, Wälder & Wein - Das grünes Paradies: Bunyola

Gleich hinter dem Häusermeer der Hauptstadt Palma beginnt das grüne Tal der Gemeinde Bunyola. Gut geschützt von den Ausläufern der Serra de Tramuntara mit zahlreichen Erhöhungen und 10 Bergen zwischen knapp 300 Metern Höhe bis zum Sa Rateta (1118 m) entstand eine reizvolle Landschaft, deren Mittelpunkt Bunyola ist. Seit ewigen Zeiten wohnten hier wohlhabende Mallorquiner, die in der Hauptstadt ihren Geschäften nachgingen und so ist es bis heute geblieben. Der Ort mit seinen ca. 4500 Einwohnern erfreut sich stetigem Wachstum. Die Zahl der Touristen ist dennoch überschaubar: Nur ca. 70 Betten sind offiziell ausgewiesen, die meisten in kleinen Pensionen und Fincas. „Urlaub auf dem Bauernhof“ (Agroturismo) heißt aber hier keinesfalls auf Luxus zu verzichten. Die Fincas, Herrenhäuser und Landpensionen bieten meist höchste Komfortausstattung.
  Besonders für mobile Urlauber ist der Standort Bunyola eine sehr gute Empfehlung: Nach Palma sind es 14 Kilometer und entsprechend nah sind auch diverse Strände und Badeorte. Gleich drei Golfplätze sind in der Nähe, zwei Reitsportvereine bieten längere Ausritte durch die blühende Umgebung an, Radsportler lieben diese Region und sogar Kletterfans loben die Sa Gubia-Schlucht in der Nähe des Ortes. In aller Ruhe kann man die einzigartige Gartenlandschaft mit vielen Zitrus- und Orangenhainen, Olivenbäumen, bewaldeten Hängen der Berge mit Steineichen, Kiefern und Pinien bei einer Zugfahrt mit der nostalgischen Schmalspurbahn „Roter Blitz“ erleben, der Bunyola mit Palma und Sóller im Pendelverkehr verbindet. Schon der Bahnhof ist sehenswert.
Woher der Name stammt und wann hier die ersten Besiedlungen waren – darüber streiten sich die Gelehrten. Mal heißt es, der Name sei vom arabischen bunyán abgeleitet, dann wieder aus dem lateinischen „uineola“, was soviel heißt wie „kleines Weingut“. Immerhin gehört die Likörherstellung, neben der Olivenölgewinnung, seit alters her zu den wichtigsten Einnahmequellen der Bewohner. Ein Besuch in der Destilleries Antoni Nadal in Bahnhofsnähe gehört zum Pflicht-Shopping-Programm. Hier gibt es zahlreiche lokale Spezialitäten wie Anisschnaps und den berühmten „Palo“. Rund um die Kirche Sant Mateu aus dem 19. Jahrhundert sind zahlreiche Cafes und Bars wie das Es Cantó (Passeig de Estrellas), in dem man ursprünglich, preiswert und gut sein Mittagessen einnehmen kann. Gehobene spanische und internationale Küche gibt es im Restaurant Sa Costa, Costa de Sestacio 21. Auf der Terrasse des alten Herrenhauses genießt man einen traumhaften Blick auf die Berge.
Bei einem Bummel durch die engen, steilen Dorfgassen mit großen Steintreppenanlagen sollte man mal einen Blick hinter die schönen Hausfassaden wagen. Die Innenhöfe sind meist wunderschön bepflanzt. Schatten spendende Palmen, Zitronen- und Orangenbäume, kombiniert mit blühenden Blumen bilden oft den Rahmen für manches privates Paradies.
Wenn es mehr sein darf: Für einen Besuch in den schönsten Gärten der Insel muss man ca. 3,5 Kilometer nördlich Richtung Sóller fahren. Die Jardins d’Alfábia bieten ein Meer an Blumen, exotischen Gewächsen, Bäumen und Sträuchern, die durch ein geschicktes Netz von Kanälen seit Jahrhunderten bewässert werden. In dem Herrenhaus Alfábia gibt es antike Möbel aus dem 14. und 15. Jahrhundert zu bewundern. Eine Inschrift in der Allah gepriesen wird, gibt einen Hinweis auf die Geschichte des Hauses. Das Landgut soll einst der Lohn für den arabischen Wesir Ben Abet gewesen sein, der den christlichen König Jaume I. bei seiner Rückeroberung geholfen haben soll. Der König selbst soll in der unmittelbaren Nähe am Puig des Teix im Herrenhaus Caca del Rei Sanc residiert haben. Am Fuße der Berge sind ohnehin zahlreiche, wunderschöne Landgüter und Herrenhäuser zu sehen. Zu den sehenswerten Bauwerken, wenn auch aus neuerer Zeit, gehören die seltsamen Konstruktionen in Na Franquesa und Al Teix. Damit wird im Winter der Schnee aufgefangen.
Markttag in Bunyola ist jeden Samstag auf dem Hauptplatz im Zentrum. Der Terminkalender verzeichnet zwei große Feste zu Ehren der Schutzpatrone: Am Wochenende um den 5. August wird „Mare de Déu les Neus“ gefeiert und um den 21. September Sant Mateu. Dabei zeigen verschiedene Gruppen Tänze in Original-Trachten, es gibt viel Musik und Theater.



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