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Vergangenheit mit Zukunft - La Granja
Auf diesem Landgut ist das Land gut

Ein volkskundliches Museum der ganz besonderen Art mit prächtiger Innenausstattung und einem arkadengesäumtem Innenhof erstreckt sich bei Esporles auf mehr als 3.000 Quadratmetern. Gezeigt wird den Besuchern die Wohn- und Lebenssituation des Landadels mit seinen glanzvollen Salons, einem Theatersaal, einer großzügigen Küche, weitläufigen Weinkellern, diversen Musik-, Spiel-, Schlaf- und Esszimmern. Der zur Schau gestellte Reichtum steht im direkten Kontrast zu dem kärglichen Gesindehaus der Landarbeiter, den Stallungen und Scheunen mit landwirtschaftlichen Gerätschaften. Bei einem Rundgang kann man eine Molkerei, Gerberei, Färberei, eine Kornmühle und eine Ölpresse besichtigen. Das Gefängnis und die Folterkammer wirken wie ein Fremdkörper auf makelloser Haut, denn sie gehören nicht zu der ursprünglichen Ausstattung eines solchen Landgutes; diese Räumlichkeiten dienten der Verwaltung der Umlandgemeinde als Arrestzellen und Verlies.
  Vor mehr als dreihundert Jahren wurden die sehenswerten, ausgedehnten Gärten angelegt, die eine Vielzahl an Teichen und eine große Fontäne, umgeben von einem imposanten Bestand an uralten Bäumen, Blumen und Grünpflanzen, präsentieren. Hier sind die unterschiedlichsten Vogelarten heimisch. Aber es tummeln sich auch schwarze Schweine und Hirsche in der ausgedehnten Anlage. Außerdem kann man dort auch die typischen Tiere eines mallorquinischen Bauernhofes sehen.
Das schlossartige Landhaus mit seinen vielen Attraktionen hat eine weit zurückreichende Geschichte. Bereits während der römischen Besetzung wurde der Ort wegen seines großen Wasserreichtums geschätzt. Noch heute sprudelt die Quelle oberhalb des Hofes aus dem Berghang. Diese Begünstigung durch die Natur konnte zum Betreiben von Getreidemühlen und zur Bewässerung von kunstvoll angelegten Terrassengärten genutzt werden. Zisterziensermönche errichteten hier im 13. Jahrhundert ein Kloster. Nachdem der Gutshof in Privatbesitz überging, wurde er im 17. Jahrhundert zu eben jener prachtvollen Residenz ausgebaut, die größtenteils bis in die Gegenwart so erhalten werden konnte.
Handwerker erstellen in eigens dafür errichteten, traditionellen Arbeitsräumen nützliche Gegenstände des täglichen Bedarfs. Es gibt eine Töpferei, eine Weberei und eine Eisenschmiede, anderenorts kann man die Kunstfertigkeit des Schuhmachers bewundern. Des Weiteren wird gezeigt, wie Kerzen und Parfüm hergestellt werden. Für das leibliche Wohl der Besucher ist ebenfalls gesorgt. Vielfältige Kostproben von Inselspezialitäten werden gereicht und dazu auch so mancher guter Tropfen aus hervorragenden Anbaugebieten. Und wer Appetit auf mehr bekommen hat, kann sich in einer Cafeteria und einem Restaurant mit regionalen Speiseangeboten verwöhnen lassen. Zweimal pro Woche wird ein spezielles Pferdedressur-Programm gezeigt, und verschiedene Volkstänze vorgeführt.


Anschrift:
Carretera d´Esporles, Tel: 0034-971- 610 032, Fax: 0034-971-619 305
Eintritt:
Mittwoch und Freitag mit Folklore: Erwachsene 11,- €, Kinder 50% Rabatt
Restliche Woche ohne Vorführungen: Erwachsene 9,- €, Kinder 50% Rabatt
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  • Bar
  • Restaurant


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