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Real Cartuja de Valldemossa

Dieses alte Kloster, früher eine königliche Residenz, wurde von Kartäusermönchen gegründet und von 1399 bis zu ihrer Vertreibung im Jahre 1835 bewohnt. Mit dem, was vom alten Kloster übrig geblieben ist, drei weiteren Zellenflügeln mit Kirche, Kreuzgängen und Gärten stellt sich heute dem Besucher mitten in Valldemossa ein großartiger Gesamtkomplex dar.
  Nach der Vertreibung der Mönche wurde das gesamte Kloster, mit Ausnahme der Kirche, privatisiert. Die Zellen der Mönche und die sogenannten Nebengebäude wurden unter neun Privateigentümern aufgeteilt. Diese Eigentumsstruktur blieb bis heute erhalten.
Nach ihrer Säkularisierung beherbergte die Kartause im Winter 1838/39 den Komponisten Frédéric Chopin und die französische Schriftstellerin George Sand. Im Museum werden Manuskripte und Erinnerungsstücke des Paares, das kunsthistorische Vermächtnis der Kartäuser, Originalschriften und Bibliographien des Erzherzogs Luis Salvador von Österreich und Gegenstände der Kunst und Kultur des 20. Jahrhunderts aufbewahrt. Später wohnten dort viele berühmte Persönlichkeiten wie z. B. Jovellanos, Rubén Darío, Sorolla und Unamuno.
In der jüngeren Vergangenheit wurde es von Staatsoberhäuptern und Regierungschefs wie dem König und der Königin von Spanien, dem kaiserlichen Ehepaar aus Japan, der Königin von Thailand, den Präsidenten von China, Österreich, Uruguay, Portugal, Spanien, Venezuela und der U.S.A. besucht. Während eines Rundgangs geht der Besucher durch die mit Stuck, Fresken und Ölgemälden ausgestattete Kirche, die 1812 eingeweiht wurde und sieht die alte Apotheke der Kartäuser mit den typischen Gefäßen.
Weiter geht es in die Zelle des Priors, wo man Erinnerungsstücke an Catalina Tomás (eine Heilige aus Valldemossa) sehen kann. In der Zelle Nr. 2 von Fréderic Chopin und George Sand werden originale Partituren, das mallorquinische Klavier von Chopin, das originale Manuskript von „Ein Winter auf Mallorca“ von G. Sand, Porträts, Möbel und Briefe der beiden über den Aufenthalt in der Kartause ausgestellt. In der Zelle 4 steht das Pleyel-Klavier, das geschichtlich und offiziell als das Klavier von Chopin angesehen wird. In einer Vitrine werden Dokumente, Zeichnungen und Erinnerungen an F. Chopin und G. Sand aufbewahrt.
Themen in weiteren Räume sind u. a.: Erzherzog Luis Salvador, das Tramuntana Gebirge, zeitgenössische Kunst und der Palast des Königs Sancho.

Eintritt:
Erwachsene 7,50 €, Kinder bis zu 10 Jahren frei





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