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Das ist Spitze - Formentor
Wo Mallorca am nördlichsten ist

Diese schmale, weit ins Meer hineinragende Felshalbinsel hat es in sich: Es gibt unglaublich steile Gesteinsformationen, aber auch märchenhaft flache Sandstrände. Sie ist berühmt für ihre landschaftliche Schönheit und präsentiert sich an ihrer Spitze von ihrer großartigsten Seite. Am reizvollsten ist die Anreise am frühen Morgen oder späten Nachmittag, dann sind weitaus weniger Touristen unterwegs. Eine ausgebaute Serpentinenstraße mit vielen Spitzkehren und nicht enden wollenden Steigungen führt hinauf zu einem der spektakulärsten, aussichtsreichsten Punkte der Insel. Mirador de Mal Pas befindet sich mehr als zweihundert Meter über dem kristallklaren, glitzernden Meer.
  Von hier aus kann man das unvergleichliche Panorama der bizarr geformten Felsenküste mit der vorgelagerten Vogelschutzinsel Illot d´es Colomer genießen. Miteinander verbundene Aussichtsterrassen ermöglichen den mühelosen Rundgang, um sich die atemberaubende Szenerie aus senkrecht abfallenden Schluchten, bewegender Brandung und spiegelndem Sonnenlicht von allen nur erdenklichen Seiten betrachten zu können. Für nervenstarke Autofahrer oder sportliche Spaziergänger geht es noch ein gutes Stückchen höher hinauf. Eine schlaglochreiche, schmale Straße führt zum aufwendig restaurierten Wachturm Talaia d´Albercuix aus dem 16. Jahrhundert, der von einer Mauer umgeben ist und mit Kanonen ausgestattet wurde. Von dessen Plattform hat man den besten Überblick auf den südlichen Teil der Bucht, schließlich befindet man sich nun 380 Meter über dem Meer.
Das hier ist wirklich der absolute Höhepunkt. Drei Jahre wurde an dem dickbauchigen Leuchtturm gebaut, bis er im April 1863 in Betrieb genommen werden konnte. Er wurde aus weißem Kalkstein errichtet und ist, aus der Ferne und aus der Nähe, eine majestätische Sehenswürdigkeit. Unter seiner Glaskuppel wurde die stärkste Lichtanlage der Balearen installiert, deren Blitze mehr als sechzig Kilometer weit leuchten. Dieses Seezeichen gibt dem Norden der Insel Mallorca ein weithin sichtbares und markantes Gesicht.
Der piniengesäumte kilometerlange Sandstrand Platja de Formentor erstreckt sich in der imposanten Bucht Cala Pi de sa Posada. Die Attraktivität dieser herrlichen Küste, die vielfältigen Wassersportmöglichkeiten und ein breitgefächertes Angebot an Restaurants sorgen für die Anwesenheit einer großen Menge von Touristen. Das legendäre Nobelhotel „Formentor“ wirkt sehr anziehend auf besser verdienende Touristen. Berühmt wurde die 1931 erbaute stilvolle Herberge für prominente Personen und betuchte Bürger dank ihrer exklusiven Lage inmitten eines wundervollen Gartens und ihres exquisiten Services. Könige, Nobelpreisträger, Künstler, Unternehmer und hochrangige Staatsgäste fühlen sich hier wohl. Die euphorischen, überschwänglichen Widmungen in den Gästebüchern sprechen Bände.
Die Halbinsel Formentor verlockt mit ihrer abwechslungsreichen Landschaft zum Wandern und Schwärmen. Enge Schotterwege, auf denen man ab und zu einigen Schafen oder Ziegen begegnet, führen zu ganz einsamen und traumhaften Buchten.





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